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Eine vom Arbeitgeber gestellte kostenfreie Anrufungsauskunft nach § 42 e EStG wird vom zuständigen Finanzamt dahingehend beurteilt, wie die Finanzbehörde den dargestellten Sachverhalt gegenwärtig beurteilt. Der BFH stellt in seinem Urteil vom 27.02.2014 fest, dass in einem späteren Klageverfahren nur geprüft und festgestellt werden kann, ob der lohnsteuerrechtliche Sachverhalt richtig erfasst wurde und die rechtliche Beurteilung nicht fehlerhaft war.

In bestimmten Fällen kommt es zur Abweisung der ELStAM-Abfrage des Arbeitgebers. Im Schreiben vom 25.04.2013 nimmt die Finanzverwaltung zu diesem Problem Stellung. Meldet ein Arbeitgeber dasselbe Arbeitsverhältnis nach zuvor erfolgter Abmeldung ein weiteres Mal an, kommt es zur Abweisung. Das übermittelte Datum des Beschäftigungsbeginns liegt vor dem Datum der Abmeldung, folglich kann der Arbeitgeber für diesen Arbeitnehmer die ELStAM nicht abrufen. Dies betrifft insbesondere Fälle, indem ein Wechsel zwischen Hauptarbeitsverhältnis und Nebenarbeitsverhältnis stattfindet. In diesen Fällen darf der Arbeitgeber den Lohnsteuerabzug nach dem ihm in Papierform vorliegenden Lohnsteuerabzugsmerkmalen des Arbeitnehmers durchführen. Spätestens nach Ablauf einer Zwei-Monats-Frist soll der Arbeitgeber einen erneuten Abruf der ELStAM-Daten vornehmen.

In einem neuen BMF-Schreiben vom 19.04.2013 nimmt die Finanzverwaltung zur Behandlung von Zuzahlungen durch den Mitarbeiter Stellung. Insbesondere zur Verwendung von Tankkarten werden diverse Beispiele aufgeführt. Wird zum Beispiel das überlassene Fahrzeug per Tankkarte betankt und die anteiligen für die Privatnutzung zu entrichteten Treibstoffkosten erst einen Monat später durch den Arbeitgeber vom Arbeitnehmer in der Lohnabrechnung einbehalten, liegt kein Nutzungsentgelt vor, das als Zuzahlung den geldwerten Vorteil kürzen würde. Hat der Arbeitnehmer ansonsten die privat veranlassten Treibstoffkosten zu übernehmen, handelt es sich ebenfalls nicht um Zuzahlungen, die berücksichtigt werden können. Lediglich pauschale Entgelte in Form von Pauschalbeträgen je Monat oder anhand von pauschal festgelegten Kilometerzuzahlungen können berücksichtigt werden. Wird die Fahrtenbuchmethode angewendet, können die vom Arbeitnehmer getragenen Aufwendungen, die nicht als Nutz ungsentgelt den Arbeitslohn mindern, nicht in die Gesamtkosten des Fahrzeugs einfließen.